Die Kernspintomographie ist ein hochmodernes Untersuchungsverfahren, bei dem mit Hilfe eines Magnetfeldes dreidimensionale Schnittbilder von allen Körperregionen erstellt werden können.

Folgende MRT-Untersuchungen werden bei uns angeboten

  • MRT der Gelenke (Knie, Schulter, Sprunggelenk, Hand, Ellenbogen)
  • MRT Schädel ggf. mit Gefäßdarstellung
  • MRT Wirbelsäule
  • MRT Oberbauch/Leber
  • MRT Hals/Halsweichteile
  • MRT Gefäßdarstellung (=Angiographie)

 

Bei der Kernspintomographie entsteht für den Patienten keine Strahlenbelastung, Untersuchungen können somit auch bei Kindern problemlos durchgeführt werden. Es gibt folgende Ausnahmen, bei denen die Untersuchung nicht durchgeführt werden kann:

  • Patienten mit Herzschrittmacher oder bestimmten künstlichen Herzklappen
  • Patienten mit Cochleaimplantat (Innenohrprothese) oder implantierten Schmerz-/Diabetespumpen
  • Patienten mit Metallsplittern im Körper (z.B. Granatsplitter)

 

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Wie läuft die MRT-Untersuchung ab?

Der Patient wird mit einer Liege in den Kernspintomographen gefahren. Bei starker Platzangst kann auf Wunsch ein Beruhigungsmittel verabreicht werden oder sie können sich von einer vertrauten Person begleiten lassen. Während der Untersuchung entstehen bei den Messsequenzen laute Klopfgeräusche, darum erhalten sie einen Kopfhörer über den zur Ablenkung auch Musik abgespielt werden kann. Der Patient steht über die gesamte Zeit in Sprechverbindung mit dem Personal, die Untersuchung kann bei auftretenden Problemen jederzeit unterbrochen werden. Bei bestimmten Fragestellungen ist es notwendig ein Kontrastmittel zu spritzen (z.B. bei Frage nach Tumor oder Entzündung). Die Untersuchung ist schmerzfrei und hat keine Nebenwirkungen.

Patientenvorbereitung

Vor der Untersuchung müssen alle metallischen oder magnetempfindlichen Gegenstände (z.B. Uhren, Scheckkarten, Brille, Piercing, Zahnersatz) abgelegt werden, da das MRT ein starkes Magnetfeld erzeugt. Befinden sich metallische Gegenstände im Körper oder sind nicht entfernbar (Metallsplitter, Pumpen, Piercings, Implantate, Tätowierungen) entscheidet der Arzt kurzfristig ob die Untersuchung durchgeführt werden kann. Bitte denken Sie daran Bilder/Berichte von vorherigen Untersuchungen mitzubringen wenn es um eine Verlaufskontrolle geht.